Bürgerintiative gegen
die Umweltbelastungen des
Kombiverkehrs-Terminals der BASF e.V.
Ergebnisse
+++ Stammtisch am 02.09.10 im TV-Edigheim um 19:30Uhr +++
24.10.08: Anwohnerversammlung, Lessingschule/Edigheim
Die gesetzlich geforderten und zusätzlichen freiwilligen Lärmschutzmaßnahmen in Stichpunkten:
- einseitige Lärmschutzwand (Höhe: 3m) in der Faselwiese (ca. 195m)
- einseitige Lärmschutzwand (Höhe: 2 bis 3m) im Zinkig (ca. 400m)
- einseitige Lärmschutzwand (Höhe: 3m) an der Werder Str. (ca. 180m)
- einseitige Lärmschutzwand (Höhe: 3m) an der Jakob-Scheller-Str. (ca. 120m)
- passiver Lärmschutz (bei einer Selbstbeteiligung von 25%)**
[ **Wenn sich die betroffene Immobilie laut Gutachten im errechnet Schallpegelbereich von 49 bis 60 dB(A) befindet (siehe gelbe Zone in der unteren Darstellung) ]
Die Gesamtinvestition soll sich auf 2 Millionen Euro belaufen. An den Kosten beteiligt sich die Stadt Ludwigshafen mit 50.000 Euro. Den Großteil der Summe übernehmen DB, BASF und KTL in nicht bekannten Teilen.
- Umwelt- und Sicherheitsgutachten hinsichtlich der Gefährdungslage beim Transit durch die
Wohngebiete
- Lärmproblematik entlang der B9 durch LKW-Verkehr
- Die schriftliche Festlegung der Höchstgeschwindigkeit auf dem Gleis auf höchstens 40km/h.
- Ist nach EU-Recht die Berücksichtigung des Schienenbonus von 5dB(A) in der schalltechnischen
Untersuchung zulässig?
- Wie realistisch sind die schalltechnischen Berechnungen?
Letzte Aktualisierung:
Die errechneten Immisioneswerte je Immobilie ohne Lärmschutzmaßnahmen und mit zusätzlichen freiwilligen Lärmschutzmaßnahmen können Sie der Schalltechnischen Untersuchung vom Feb. 2009 auf unserer Links / Download-Seite einsehen.
Feb. 2009: Schalltechnische Untersuchung
Juli 2009:
- Zugstrecke Oggersheim-BASF wird Pilotprojekt
- Stadt sichert Umsetzung der Ergebnisse vom 24.10.08 zu
Die Stadt Ludwigshafen bestätigt in einem Schreiben an die Rechtsvertreter der BI-KVT, dass es sich bei dem im Rahmen des "Runden Tisches Ludwigshafen" am 24.10.2008 beschlossenen, von Stadt Ludwigshafen, BASF SE und DB Netz AG schriftlich fixierten Maßnahmepaket zum Lärmschutz an der Strecke Ludwigshafen-Oggersheim - Werk BASF SE um eine zivilrechtliche Vereinbarung handelt, an der sich die Stadt Ludwigshafen nicht nur finanziell mit einem Betrag von 50.000 € beteiligt. Vielmehr wird die Stadt Ludwigshafen auch deren Umsetzung begleiten und nötigenfalls noch vor Inbetriebnahme des KVTs im Rahmen ihrer rechtlichen Möglichkeiten durchsetzen.
NEU
Aufgrund des Einsatzes der Bundestagsabgeordneten Doris Barnett (SPD) bei Verkehrsminister Tiefensee wird die Zugstrecke Oggersheim-BASF zur Pilotstrecke für innovative Lärmschutzmaßnahmen benannt. Es ist eine Gabionewand mit Unterschottermatte im 750m langen Bereich der Wolfsgrube vorgesehen. Finanziert wird diese Maßnahme aus dem Konjunkturpaket KPII des Bundes. Diese Maßnahme ist als Erweiterung zu den Ergebnissen der Anwohnerversammlung vom 24.10.08 zu sehen und soll zeitgleich mit diesen im Herbst 2010 realisiert werden. Ein entsprechendes Schreiben der DB-Netz AG liegt der BI-KVT vor. Die Details können auf der Homepage der DB AG nachgelesen werden.
Unterschottermatte mit Gabionenwand
Effekt: 2 - 5 db(A)
Status: umsetzbar
Quelle: Deutsche Bahn AG GKI , 15.07.09
Was bleibt offen ?
aktuell
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29.08.10